1.02 The road the Calydon / Der Weg nach Calydon

Erstausstrahlung
USA 30.01.1995 | D 22.12.1995
Gastauftritte: Jana - Portia Dawson. Tiresias (Seher) - Norman Forsey.
Broteas - John Sumner. Ixion - Christopher Saunoa

Drehbuch: Andrew Dettmann & Daniel Truly | Regie: Doug Lefler
"Ugly? Dressed funny? Smell bad? You must work for Hera."
(Hercules zu Heras Monstern).

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Hercules gabelt den blinden Seher Tiresius auf, dessen größtes Vergnügen im Vorhersagen von Katastrophen besteht. Die beiden erreichen eine heruntergekommene und verlassene Stadt, in der just am Vorabend eine Gruppe Heimatvertriebener eingezogen ist, deren Anführer der zwielichtige Broteas ist, ein Anhänger Heras. Von den ursprünglichen Bewohnern der Stadt ist nur eine Hündin übriggeblieben, die einst ein wunderschönes Mädchen war, für das sich Zeus zu intensiv interessiert hatte. Deshalb hat Hera das Mädchen in einen Hund verwandelt. Der Hund muss die Schätze in Heras Tempel bewachen, kann aber nicht verhindern, dass der wertvolle Kelch gestohlen wird. Hera ist dermaßen entzürnt, dass sie die erschöpften Menschen mit einem Feuersturm aus der Stadt vertreibt. Tiresius stellt in einer seiner Visionen fest, dass der Kelch gestohlen wurde.

Hercules verspricht den Heimatlosen, sie nach Calydon zu führen; die Stadt steht unter dem Schutz Apollons, Hera hat dort keine Macht. Doch die Unglücke nehmen kein Ende - ein Steinregen geht auf die Wanderer nieder, sie verirren sich im Sumpfgebiet, wo Treibsand und die Stymphaliden, fliegende Monster, auf sie warten. Außerdem schickt Hera ihre Knochenmänner vorbei auf der Suche nach dem gestohlenen Kelch. Erst als Hercules den Kelch bei Broteas findet und ihn fortschleudert, erreicht die Gruppe endlich Calydon.

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Der mythologische Tiresius war von Hera mit Blindheit gestraft worden; als Ausgleich schenkte ihm Zeus die Gabe des "Sehens". Die Stymphaliden zu beseitigen war Herakles' sechste Aufgabe; er erlegte sie mit Pfeilen, nachdem er sie mit einer Rassel aus Bronze aufgeschreckt und zum Fliegen gebracht hatte. Die Stymphaliden töteten mit ihren stählernen Federspitzen. Apollon wird hier nur erwähnt und als "guter Gott" dargestellt; in Staffel 4 jedoch grub man Apollon als "bösen Halbbruder" wieder aus.



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