1.08 The march to freedom / Hercules und die Sklavenprinzessin

Erstausstrahlung
USA 06.03.1995 | D 26.01.1996

Gastauftritte: Iolaus - Michael Hurst. Oi-Lan - Lucy Liu. Cyrus- Nathaniel Lees.
Belus - Stig Eldred. Alcmene - Elizabeth Hawthorne.

Drehbuch: Adam Armus & Norma Kay Foster | Regie: Harley Cokeliss
"Someone new in your life?" Hercules zu Iolaus bzw. dessen Schwein an der Leine.
"Very funny. Actually I was about selling Penelope to the b.u.t.c.h.e.r."
Iolaus' Antwort. Penelope ist das Schwein.
"Oh, the butcher?!" Hercules. Das Schwein grunzt panikartig!

***

Unter der Führung des vielschrötigen Belus wandert eine Gruppe von Menschen auf der Suche nach einer neuen Heimat am Strand entlang, unter ihnen Oi-Lan und ihr Verlobter Cyrus. Die beiden träumen von dem Glück, das sie in der alten Heimat nicht gefunden haben, als eine Horde von Reitern die Gruppe überfällt und gefangen nimmt. Belus entpuppt sich als Anführer der Räuber; er eröffnet den Gefangenen, dass er sie für gutes Geld in die Sklaverei verkaufen wird.

Zur gleichen Zeit ordnet Hercules einige Dinge in seinem Leben. Er hilft seiner Mutter Alcmene und wird beauftragt, Korn auf dem Markt zu verkaufen. Auf dem Weg zum Markt hält er an den Gräbern seiner Familie und erklärt ihnen, dass er so selten bei ihnen vorbeischaut, weil er Angst vor seinen eigenen Gefühlen hat, die ihn jedesmal zu überwältigen drohen. Dann zieht er in die Stadt weiter und trifft dort auf Iolaus. Ein guter Geschäftsmann ist Hercules jedenfalls nicht, denn er lässt sich Korn für 400 Denar für lumpige 200 Denar von einer alten Frau abkaufen, die ihm nur den vollen Preis zahlen würde, wenn er ihr "zur Verfügung" stünde, was Hercules dankend und schleunigst ablehnt.

Bevor er den Heimweg antreten kann, entdeckt er den Sklavenmarkt. Hercules leiht sich von Iolaus noch einmal 200 Denar, um Oi-Lan, die sein Interesse geweckt hat, freizukaufen. Für alle Sklaven reichen seine Mittel nicht. Er schickt Oi-Lan, die sich als sehr widerspenstig erweist, unmittelbar nach der Auktion die Freiheit. Diese rennt davon, um ihrem Verlobten Cyrus zu folgen, der von Belus persönlich an einen guten Kunden in Libia verkauft werden soll.

Unterwegs gerät Oi-Lan wieder in einen Hinterhalt, kann sich aber wehren. Hercules, der Oi-Lan gefolgt ist, versucht sie davon zu überzeugen, dass er keiner "von denen" ist und ihr ernsthaft helfen will, Cyrus und die anderen zu befreien. Misstrauisch lässt sich Oi-Lan herab, die Gegenwart Herculus' zu akzeptieren. In der Zeit, die die beiden gemeinsam verbringen, lernt Oi-Lan Hercules besser kennen und schätzen.

Unglücklicherweise hat sich Cyrus selbst befreien können und ist seinerseits auf der Suche nach Oi-Lan. Er beobachtet Oi-Lan und Hercules und seine Eifersucht ist geweckt. Cyrus überfällt Hercules und stürzt ihn über die Klippen herab. Dumm, denn die Sklavenhändler sind Cyrus dicht auf den Fersen; allein haben er und Oi-Lan keine Chance und geraten erneut in die Fänger der Händler.

Natürlich lässt sich Hercules nicht von Cyrus' Feindseligkeit abschrecken und nimmt es allein mit der Bande von Sklavenhändlern auf. Cyrus erkennt seinen Irrtum, und zu dritt werden die Sklaventreiber gehörig aufgemischt.

Um für Gerechtigkeit zu sorgen, verschachert Hercules den Sklavenhändler Belus an die alte Frau, die ihm 600 Denar für ihren "neuen Liebessklaven" zahlt; somit kann Hercules seine Schulden bei Iolaus zurückzahlen und bringt seiner Mutter das mit, was sie sich von dem Korn erhofft hat.

Mit dem Einverständnis von Alkmene bietet Hercules zum Schluss Oi-Lan und Cyrus das Land an, auf dem er selbst mit Deianeira und seinen drei Kindern gelebt hat, bis Hera seine Familie getötet hat. Er bittet Deianeira bei einem erneuten Besuch an ihrem Grab um ihr Verständnis und erklärt ihr, dass er nicht mehr sesshaft sein kann nachdem, was Hera ihm angetan hat.



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