2.14 King of thieves / König der Diebe

Erstausstrahlung
USA 11.09.1995 | D 27.10.1996

Gastauftritte: Iolaus - Michael Hurst. Dirce - Lisa Chappell.
Autolycos - Bruce Campbell. Menelaus - Martyn Sanderson.

Drehbuch & Regie: Doug Lefler

Iolaus' großes Herz bringt ihn in Schwierigkeiten - als er sieht, wie mehrere Soldaten einen einzelnen Mann scheinbar überfallen, eilt er diesem zu Hilfe. Der Überfallene ist kein Geringerer als Autolycos, der berühmteste Langfinger der Antike, der sich selbst nicht zu Unrecht "König der Diebe" nennt. Autolycos verschwindet und lässt Iolaus mit einem Teil der Beute zurück, der mit den zurückkommenden Soldaten alleine nicht mehr fertig wird und sich schnell in den Verliesen von König Menelaus wiederfindet.

Hercules will sich mit Iolaus in der Stadt von Menelaus treffen und findet Iolaus' neue Adresse schnell heraus. Nicht einmal eine persönliche Vorsprache beim König kann dessen Urteil mildern: Iolaus droht die Todesstrafe. Auf Grund eines alten Gesetzes hat er wenigstens Recht auf einen Verteidiger - vielmehr: eine Verteidigern, die junge Dirce, die Hercules und Iolaus versucht zu erklären, warum Menelaus auf der einen Seite allen Neuerungen aufgeschlossen gegenübersteht, auf der anderen Seite aber ein alter Traditionalist ist. Das beste, was Dirce für Iolaus tun kann, ist einen Aufschub für die Vollstreckung des Urteils herausholen - 3 Tage, in denen Hercules unbedingt den König der Diebe finden und ihm als Beweis den noch fehlenden Rubin aus dem Königszepter abnehmen muss. Hercules zieht los und beginnt ein amüsantes Katz-und-Maus-Spielchen mit Autolycos, der es nicht gewohnt ist, auf einen ebenbürtigen Gegner zu treffen - das Spiel zieht sich in die Länge...

Zu allem Übel schafft es Dirce während der Gerichtsverhandlung nicht, die versprochenen 3 Tage herauszuholen; Menelaus besteht auf sofortiger Vollstreckung. Mit Mühe findet Dirce noch einen Ausweg mit Nebenwirkungen - ein Gottesurteil soll Iolaus' Unschuld beweisen. Der Arme wird zunächst in einem See versengt, dann muss er eine Stunde lang eine Ladung Steine balancieren ohne einen zu verlieren und zum Schluss darf er einem wilden Eber Gesellschaft leisten - und das alles, ohne einen Tropfen Blut zu verlieren!

Aoutolycos' und Hercules' Spielchen hat die beiden in ein herunter gekommenes Schloss getrieben, in dem sie überraschenderweise auf einen großen Schatz stoßen - und auf die Wächterin desselben, eine furchterregende Riesenschlange. Notgedrungen müssen die beiden zusammen arbeiten, um aus dieser Misere einen Ausweg zu finden. Autolycos tut sich schwer, einmal ehrlich zu sein, doch Hercules rettet ihm das Leben, obwohl Autolycos ihn noch Sekunden zuvor im Stich lassen wollte.

Für Iolaus wird langsam die Zeit knapp - zwar hat er alle Prüfungen überstanden, aber der König hat einen Tropfen Blut an ihm entdeckt und die sofortige Vollstreckung des Todesurteils angeordnet. Im letzten Moment erreicht Hercules den Palast mit dem verletzten Autolycos auf seinen Schultern und dem vermissten Juwel. Während Menelaus glücklich ist, stirbt Autolycos - scheinbar. Denn in dem folgenden Tumult, als Hercules seinen Freund Iolaus noch in letzter Sekunde vor der bereits fallenden Guillotine befreien muss, verschwindet der scheinbar Tote...

Happy End allerorten - Dirce ist ein wenig in Iolaus verliebt und hat Menelaus, ihrem Vater, bewiesen, dass sich ein fortschrittliches Rechtssystem durchaus mit Traditionen verbinden lässt. Die beiden Freunde Hercules und Iolaus ziehen weiter. Beide sind sich sicher, dass sie Autolycos, den König der Diebe, nicht zum letzten Mal gesehen haben.













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