2.22 The Fire down below / Der Schatz der Hera

Prod.zeitraum: Juli 1995 |
Erstausstrahlung USA 13.11.1995 | D 22.12.1996

Gastauftritte: Salmoneus - Robert Trebor. Nemesis - Teresa Hill.

Drehbuch: John Schulian | Regie Timothy Bond

Ayora: "My name is Ayora."
Hercules: "You don't look like a distress signal; so Salmoneus must not be in trouble."

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"Next time try a little communication - it wouldn't hurt so much." Hercules zu einem von ihm verprügelten Wirt.

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Hercules lässt sich für eine gute Sache verprügeln - um Geld für Kriegswaisen zu sammeln. Nach dem Schaukampf nähert sich ihm Ayora, eine Frau aus Orestia, und überbringt ihm eine Einladung von Salmoneus, der unverhofft zu Geld gekommen ist. Hercules lehnt dankend ab; nach schnödem Mammon steht ihm nicht der Sinn.

Er ändert jedoch seine Meinung, als er einem verunglückten Mann nicht mehr helfen kann und bei ihm einen zerbrochenen kostbaren Krug mit dem Zeichen Heras findet. Hercules zählt zwei und zwei zusammen - Salmoneus ist reich, und der sagenhafte Schatz der Hera ist im Umlauf. Der Göttersohn spurtet los, denn Salmoneus schwebt in Gefahr.

Wie sehr er in dieser schwebt, demonstriert Nemesis, die Vollstreckerein der göttlichen Urteile. Sie taucht bei den Kleinganoven auf, die die Höhle mit dem Schatz der Hera geöffnet und geplündert haben. Nemesis sorgt dafür, dass der Anführer Purcis seine gerechte Strafe erhält.

Doch Purcis ist nicht das wahre Oberhaupt der ganzen Aktion - das ist der finstere Zandar, der den üblen Plan ausgeheckt hat, den Schatz und Salmoneus zu benutzen, um Heras Rache an Hercules zu vollenden.

Hercules erreicht Salmoneus und wird Zeuge, wie dieser in Glück, Reichtum und Weibern schwimmt. Leicht erbost stellt er ihn zu Rede; Salmoneus wird übel, als er von der Strafe erfährt, die ihm dafür droht, dass er sich in Profitgier an Heras Schatz vergriffen hat.

Nemesis lässt sich im wahrsten Sinn des Wortes vor Salmoneus sehen - Hercules folgt ihr, beschwingt durch die Aussicht, seiner Jugendliebe wieder zu begegnen. Die beiden schwelgen schnell in lieben Erinnerungen - bis Hercules realisiert, warum Salmoneus Nemesis sehen konnte. Er steht als nächstes auf ihrer "to do"-Liste, eben weil er mit Heras Schatz zu tun hat. Das Wettrennen zurück zu Salmoneus gewinnt zunächst Nemesis, denn Hercules bekommt es mit den Handlangern Zandars zu tun, die ihn in eine Schlägerei verwickeln.

Als Hercules endlich in Salmoneus' Haus ankommt, will Nemesis gerade das Urteil an ihm vollstrecken, doch Hercules kann sie davon überzeugen, sich die Wahrheit anzuhören, dass nämlich Zandar hinter allem steckt, der in der Zwischenzeit Hera um Hilfe angerufen hat. Sie erhört seine Bitte und schickt Pyro, den Feuerschleuderer.

Nemesis entschließt sich, die Wahrheit zu ergründen und wird bei dem Versuch, statt Salmoneus Zandar zu töten, von diesem gefangen genommen. Zandar eilt zu Salmoneus' Haus, um dort den Showdown zwischen Pyro und Hercules zu beobachten. Nemesis kann sich befreien und scheucht Zandars Männer in die Flucht.

Hercules hat unterdessen den Kampf mit Pyro aufgenommen, der sich damit brüstet, auch der Vollstrecker von Heras Willen an Hercules' Familie gewesen zu sein. In einem Anfall von Zorn tötet Pyro seinen eigentlichen Verbündeten Zandar, bevor er von Hercules hereingelegt und überwunden wird. Wieder eine Art Happy End - Salmoneus bringt den Schatz zurück und ist so arm wie vorher und Nemesis hat sich für den richtigen Weg entschieden, nämlich sich selbst ein Bild von dem Verurteilten zu machen, bevor sie den Willen der Götter vollstreckt. Bevor Hercules ihre Beziehung vertiefen kann, entzieht sich ihm Nemesis und fliegt in ihrer göttlichen Gestalt als Taube davon.




























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