2.24 Highway to Hades / Der Geist des Timuron

Erstausstrahlung
USA 27.11.1995 | D 05.01.1997

Gastauftritte: Iolaus/Charon - Michael Hurst. Hades - Erik Thompson.
Timuron - Craig Hall. Sisiphos - Ray Henwood. Daphne -Angela Gribben.

Drehbuch: Robert Bielak | Regie: T.J. Scott
Hades' Wache: "Hercules, you're coming with us."
Hercules: "I don't think so. For starters, you didn't ask politely."

***

Hades: "Second - I got inventory coming up."

Aus heiterem Himmel schickt Hades eine Abordnung seiner Männer, die Hercules sofort zu ihm bringen sollen. Doch Hercules hat keine Lust, sich mit den ungehobelten Leuten seines Halbbruders abzugeben und lässt diese alt aussehen. Schließlich muss sich Hades selbst an die Oberwelt begeben. Mit ein paar gezielten Blitzschlägen ist auch Hercules außer Gefecht zu setzen; als dieser wieder zu sich kommt, ist er in der Unterwelt, wo Hades ihm endlich sein Leid klagt - Zeus hat ihm Stellen gestrichen, aber die Kriege haben sich vervielfacht, so dass Hades nicht mehr mit der ganzen Arbeit nachkommt; dann wäre da noch seine Einsamkeit in den 6 Monaten des Jahres ohne Persephone usw. usw. Hades kann sich also nicht um einen dringenden Fall selbst kümmern und hat daher Hercules ausersehen, dem Geist des jungen Timuron zu seinem Recht zu verhelfen. Dieser hatte sich in seiner eigenen Hochzeitsnacht von König Sisiphos von Korinth mit einem Trick dazu bewegen lassen, dessen Aufgabe (Steine wälzen...) zu übernehmen und war dabei ums Leben gekommen. Hercules ist einverstanden. Der Geist von Timuron schließt sich ihm an - sehr zum Unbehagen von Iolaus, den Hercules zurück in der Oberwelt nur mit Mühe von seinen anderweitigen Verpflichtungen abbringen kann. Zu dritt ziehen Hercules, Iolaus und Timuron nach Korinth. Timuron wird vor der Stadt zurückgelassen; sein Geist besitzt die Eigenart, sich in emotional bewegenden Momenten sichtbar zu machen, und das sollte möglichst in Korinth nicht der Fall sein, wo ihn jeder kennt.

Mit einer List verschaffen sich Hercules und Iolaus Zutritt zum schwer bewachten Palast von Sisiphos, der wohl mit Vergeltungsmaßnahmen gerechnet hat. Erstaunlich schnell lässt sich Sisiphos darauf ein, mit den beiden in die Unterwelt zu gehen, doch Timuron entlarvt schießlich den Schwindel - Sisiphos hat einen ihm ähnelnden Bauern gezwungen, sich für ihn auszugeben.

Im sicheren Gefühl des Sieges versucht derweil der echte Sisiphos, der trauernden Witwe von Timuron, Daphne, ein unmoralisches Angebot zu machen - er will sie zur neuen Königin Korinths machen, da seine Ehe mit Karis kinderlos geblieben ist. Daphne erbittet sich Bedenkzeit.

Timuron nähert sich ihr als Geist; durch ihre offensichtliche Trauer bewegt, erscheint er vor ihr - in Panik stürzt Daphne davon und bringt die halbe Stadt in Aufruhr. Dadurch werden die Wachen auch wieder auf Hercules und Iolaus aufmerksam, der nur deshalb glimpflich davon gekommen, weil die Erscheinung Timurons die Soldaten vor Angst lähmt. Hercules bringt Daphne danach auf ihre Seite.

Wieder verschaffen sich Hercules, Iolaus und Daphne mit einer List Eintritt zum Palast Sisiphos'. Dieser treibt mit allen ein doppeltes Spiel - seiner Noch-Ehefrau Karis will er Daphne "nur" als Leihmutter unterschieben. Hercules und die anderen können ihn überrumpeln. Daphne ist am Boden zerstört, weil Timuron nur als Geist bei ihr sein kann - sie will sich in ihrem Kummer vom Turm des Palasts stürzen, damit sie Timuron in die Elysischen Gefilde folgen kann. Hercules und Timuron können sie davon abhalten, doch als sie in den Palast zurückkehren, erwartet sie eine unliebsame Überraschung - Sisiphos hat Iolaus überrumpelt und gefangen genommen. Er scheut nicht davor, Hercules mit einem herabfallenden Kronleuchter und diversen anderen Raffinessen töten zu wollen, doch Hercules bringt ihn zur Strecke. Dabei kommt auch heraus, wie Sisiphos es überhaupt geschafft hat, Timuron zu überlisten - er hat dem jungen Mann vorgelogen, sein Leben wäre in Gefahr. Gutmütig wie Timuron war, hat er bereitwillig den Platz seines Königs übernommen und kam dabei ums Leben - und das in seiner Hochzeitsnacht...

Sisiphos übernimmt seine alte Aufgabe wieder und Hercules bringt Timuron bzw. dessen Geist zurück zu Hades. Dort legt er ein gutes Wort für ihn, damit Timuron noch einmal zu Daphne zurückgehen und seine Hochzeitsnacht vollenden kann. Erstaunlicherweise zeigt sich Hades nachgiebig - und Hercules stellt Timuron seinen Körper zur Verfügung...

























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