2.27 Once a hero / Einmal Held, immer Held

Erstausstrahlung
USA 05.02.1996 | D 26.01.1997

Gastauftritte: Iolaus - Michael Hurst. Iason - Jeffrey Thomas.

Drehbuch: Robert Bielak, John Schulian, Robert Tapert | Regie: Robert Tapert
"We may not have the vlees, but we have our leader." Hercules zu Iason.
"I don't think the rest of my kingdom will be so forgiving." Iasons Antwort.

***

"Seen any demons lately, Iason?" Hofschranze Marcus zu Iason.
"I'm looking at one right now." Iasons Antwort.

***

Iolaus trifft in einer Taverne in Korinth auf alte Bekannte - die Argonauten Domesticles, Otus, Archemus, Archivus, Castor und die Tochter eines ehemaligen Argonauten, Phoebe. Die Helden haben sich um ihren alten Anführer Iason versammelt, der den Mord an seinen Kinder, verübt von seiner zweiten Frau Medea, nicht überwinden kann. Iason ist in einem so desolaten Zustand, dass nicht nur sein Königthron in Gefahr ist, sondern auch seine geistige Gesundheit - er sieht Dämonen. Iason hält sogar Hercules für einen Dämon, als dieser ihn betrunken auf der Straße aufliest und zurück an seinen Hof bringt.

Die Hofschranze Marcus (dessen offizieller Titel "Thronrat" lautet) lässt die Gelegenheit nicht aus, sein Gift über den angetrunkenen Iason auszuschütten. Hercules erklärt ihm daraufhin kurzerhand, dass er ihn nicht leiden kann, bevor eine Schar vermummter Krieger in den Palast eindringt und alle Anwesenden - Argonauten, Hercules und Iolaus - in ein Handgemenge verwickeln. Als die Gegner in die Flucht geschlagen sind, fehlt auch das Goldene Vlies, das Pfand für Iasons Königswürde. Marcus erklärt Iason für abgesetzt.

Hercules lässt sich das nicht bieten und überredet Iason, sich seinen Dämonen zu stellen und an seine frühere Größe anzuknüpfen. Iason ist bereit, die Räuber des Vlieses per Schiff zu verfolgen. Die Argonauten sind nicht ganz so froh über diese Entwicklung und bitten Hercules, ihr Anführer zu sein. Dieser willigt ein, aber Iason bleibt Steuermann der Argo.

Der Thronrat Marcus wendet sich hilfesuchend an Hera, die dieses Mal - oh Wunder! - "in the flesh" erscheint und Marcus einen Beutel mit Knochenstücken gibt, die ihm helfen sollen.

Die Verfolgung der Räuber gestaltet sich nicht einfach - bald geschieht ein Unglücksfall: Otus, einer der Argonauten stürzt zu Tode. Hercules hat den Verdacht, dass ein Verräter an Bord ist.

Die Räuber werden eingeholt und umzingelt. Im Handgemenge begegnet Iason dem Dämon aus seinem Alptraum - ein schwarzer, maskierter Krieger. Nur Hercules' beherztem Eingreifen verdankt Iason, dass er den Zweikampf übersteht. In der Begegnung mit den Räubern verlieren die Argonauten einen weiteren Kameraden, der von hinten erschossen wurde. Damit ist klar, dass tatsächlich einer von ihnen ein Verräter sein muss.

Unter der Führung von Hercules erreichen die Argonauten schließlich das Versteck der Räuber - eine Höhle unterhalb eines Vulkans, der auszubrechen droht. Dort erwartet sie eine Überraschung - nicht nur das Goldene Vlies befindet sich dort, sondern auch Castor, der Verräter. Iason nimmt die Herausforderung an und stellt sich einem erneuten Zweikampf. Als der Vulkan ausbricht und die Höhle einzustürzen droht, werden Castor und das Vlies von einem Steinrutsch verschüttet; die restlichen Argonauten sowie Hercules und Iolaus können sich rechtzeitig zurück auf das Schiff retten und segeln zurück nach Korinth.

Doch dort lauert schon die nächste Überraschung auf sie - Castor ist keineswegs tot und mit dem Vlies auf den Schultern beansprucht er Iasons Königswürde. Iason fordert Castor erneut zum Zweikampf heraus. Marcus, der Thronrat, zückt den Beutel mit Heras Knochenstücken und lässt daraus eine Armee von Skelett-Kriegern entstehen, mit denen sich Hercules & Co. herumprügeln müssen. Keine leichte Aufgabe, doch alles geht gut aus - Iason tötet Castor, ein Knochenstück tötet Marcus, und der Rest ist "peanuts". Am Ende bleibt Iason König von Korinth, beginnt, sich mit dem Verlust seiner Familie anzufreunden, und die Argonauten sind froh, ihren alten Anführer wieder zu haben. Sort of Happy End!























zurück weiter