2.32 King for a day / König für einen Tag

Erstausstrahlung
USA 18.03.1996 | D 02.03.1997

Gastauftritte: Iolaus/Orestes - Michael Hurst. Niobe - Lisa Ann Hadley.
Archias - Will Kempe. Minos - Robert Pollock. Hector - Derek Payne.

Drehbuch: Patricia Manney | Regie: Anson Williams
"Tripping on your robe doesn't count. Tripping on your tongue does." Hector macht Iolaus Mut...

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"If I can't live like a king, I might as well die as one!" Orestes

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An der einer Wegkreuzung werden Hercules und Iolaus, die fröhlich vor sich hinwandern, von einem hysterischen Vater eingeholt, desen Tochter es sich in den Sinn gesetzt hat, nur Hercules lieben zu können und deshalb ihre Familie und ihr Dorf terrorisiert. Hercules bietet sofort ihrer beider Hilfe an, doch der arme Vater lehnt Iolaus' Begleitung ab... Iolaus ist eingeschnappt, und Hercules schlägt ihm vor, er könne im nahegelegenen Attica doch seine Verwandten besuchen. Die beiden verabreden sich für in einer Woche an der gleichen Kreuzung, dann verschwindet Hercules mit dem Fremden in Wald und Iolaus begibt sich bruddelnd nach Attica. Unterwegs trifft Iolaus auf seinen Cousin Orestes, der ihm wie ein Ei dem anderen ähnelt. Orestes soll am nächsten Tag zum König gekrönt werden und lädt Iolaus zu den Feierlichkeiten in den Palast ein.

Iolaus erlebt, dass sein Cousin ein ziemlicher dekadenter Lebemann mit Hang zum Wein und zu Weibern ist; sein energischer Hauptmann Hector macht dem Treiben am Vorabend der Krönung ein Ende und schickt alle Gäste nach Hause. Orestes kann noch einen letzten Becher Wein ergattern - und stürzt danach bewusstlos zu Boden. Der Wein war mit einem starken Schlafmittel versehen, um Orestes daran zu hindern, am nächsten Tag rechtzeitig zur Krönung zu erscheinen. Diesen Plan haben Orestes' jüngerer Bruder Minos und dessen falscher Berater Archais ausgebrütet. Minos will an Stelle von Orestes gekrönt werden und Archais... hat eigene Pläne.

Hector überredet Iolaus, statt Orestes an der Krönung teilzunehmen. Mit ein bisschen Hilfe beim Herbeten der Ahnen (ein Versprecher, und Iolaus wird geköpft!) gelingt der Trick, und Iolaus wird als König Orestes gekrönt. Was Iolaus nicht wusste, ist, dass gleichzeitig mit der Krönung auch die Hochzeit mit Prinzessin Niobe stattfinden soll - aber er spielt weiter mit, zumal Niobe wunderschön ist, nur leider keine besonders hohe Meinung von Orestes hat. Im Gegenteil sogar - sie verabscheut ihn für seine Weibergeschichten.

Archais und Minos finden schnell heraus, dass ein falscher Orestes zum König gekrönt wurde und entführen den schlafenden, echten Orestes. Iolaus soll als Orestes zu Gunsten von Minos abdanken, dann würde der wahre Orestes am Leben bleiben. Minos und Archais locken Iolaus in eine Falle, haben aber nicht mit seinen Kämpferqualitäten gerechnet. Später belauscht Minos eine Unterhaltung von Archais mit einem seiner Gefolgsleute; nicht nur, dass Archais befiehlt, Orestes langsam zu vergiften, er deutet auch an, dass er Minos umbringen wird, sobald dieser König ist. Minos fängt an, seine Loyalitäten zu überprüfen.

Unterdessen versucht Iolaus, den Pflichten eines Königs gerecht zu werden. Gemeinsam mit Niobe und Hector hört er sich an, welche Probleme das einfache Volk beschäftigen. Niobe stellt fest, dass in dem scheinbaren Orestes mehr steckt als sie ihm zutrauen wollte. Die beiden unterhalten sich ausgiebig und kommen sich dabei näher.

Minos wird Augenzeuge, wie Archais seinen Bruder vergiftet. Er wendet sich daraufhin an Iolaus (besser gesagt: er überrascht diesen im Schlaf) und bittet ihn um Hilfe. Iolaus folgt Minos in das Gefängnis, in dem Orestes schwer unter dem Gift leidet, das ihm Archais verabreicht hat. Es gelingt Iolaus, Orestes zu befreien, dann muss er sich einem Zweikampf mit Archais stellen. Minos entdeckt seine Bruderliebe und kämpft an dessen Seite gegen Archais' Männer; am Schluss stirbt er sogar, weil er einen für Orestes gedachten Schwerthieb abfängt. Die Brüder können sich noch versöhnen und Orestes macht einen sichtlichen Wandel vom Säufer zum verantwortungsvollen König durch.

Iolaus besiegt Archais, und Niobe muss feststellen, dass der, den sie für ihren Ehemann hielt, dessen Cousin ist; nur schwer kann sie sich damit abfinden, verspricht aber, Orestes eine faire Chance zu geben, um seinen Sinneswandel zu beweisen.

Schweren Herzens trennt sich Iolaus von Niobe und Orestes, um an der Wegkreuzung auf Hercules zu warten. Dessen Mission war nicht so erfolgreich - das liebestolle Mädchen hat ihn verfolgt und bedrängt ihn. Iolaus spricht ein Machtwort, wie er es als Orestes geübt hat; er hat "seine königliche" Seite entdeckt. Das Mädchen gehorcht und kehrt in ihr Dorf zurück, von ihrem Liebeswahn kuriert.



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