2.36 Centaur Mentor Journey / Gleiches Recht für alle

Erstausstrahlung
USA 13.05.1996 | D 13.04.1997

Gastauftritte: Salmoneus - Robert Trebor. Ceridian - Tony Blackett.
Cassius - Julian Arahanga. Theseus - James Townsend.

Drehbuch: Robert Bielak | Regie: Stephen L. Posey
"Saving lives is more important than watching one slip away!" Ceridian

***

Hercules trifft Salmoneus, der ihm seine neueste Geschäftsidee schmackhaft machen möchte: Luftsandalen, die mit Eichhörnchendärmen gepolstert sind. Salmoneus möchte Hercules als Partner gewinnen, doch dieser erhält durch den Jungen Theseus eine traurige Nachricht überbracht: Hercules' Mentor Ceridian, ein Zentaur, liegt im Sterben, und möchte Hercules noch einmal sehen. Theseus führt Hercules und Salmoneus in die Höhle, in der Ceridian lebt und unterrichtet.

Ceridian ist froh, dass Hercules gekommen ist und bittet ihn, sich um Cassius zu kümmern, ebenfalls ein Zentaur, der sich erbittert gegen die Menschen gerichtet hat, die ihm und den anderen Zentauren in der Gegend den Zugang zum Brunnen verwehren. Hercules ist bereit, Ceridian seinen Wunsch zu erfüllen; seine Suche nach Cassius führt Hercules zuerst zu Myrra, die menschliche Freundin von Cassius, von der er sich getrennt hat, weil sie zu den Menschen gehört, die er verachtet. Myrra gibt Hercules keine Auskunft, doch Locus führt Hercules zu einem alten Palast, in den sich die Zentauren zurückgezogen haben.

Cassius wirft Hercules aus dem Palast, nicht bereit, auf ihn zu hören oder mit ihm zu Ceridian zurückzukehren. Auch Myrra, mit der er sich doch noch gelegentlich trifft, kann Cassius zur Einsicht bewegen.

Der Magistrat Gredor, der das Gesetzt erlassen hat, dass Zentauren nicht mehr aus dem öffentlichen Brunnen trinken dürfen, verspricht Locus den Palast der Zentauren, wenn er ihm bei seinem Plan, die Zentauren mit Waffengewalt zu vertreiben, behiflich ist.

Während es Ceridian immer schlechter geht, treffen Hercules und Cassius erneut aufeinander - ein paar von Cassius' Gefährten bedrängen Salmoneus und Hercules muss eingreifen. Der Kampf artet zu einem Duell aus, das nach anfänglich schlechtem Verlauf Hercules für sich entscheidet. Er bittet Cassius, mit ihm zu Ceridian zurückzukehren, doch wieder lehnt der Zentaur ab.

Myrra sucht Cassius später in seiner Schmiede auf und bittet ihn, zu Ceridian zu gehen. Auf ihr Drängen hin ist Cassius bereit, Ceridian in seiner Höhle zu besuchen, doch der Besuch verläuft anders als erwartet - Cassius verlässt Ceridian im Zorn und versammelt seine Zentauren, um das ihnen zustehende Recht mit Waffengewalt einzufordern. Ceridian schickt Hercules fort, er soll die drohende Schlacht abwenden.

Die beiden Fronten prallen auf dem Grundstück von Perdidis aufeinander, Myrras Vater, der den bewaffneten Zentauren das Überqueren seiner Ländereien verbieten will. Hercules erreicht, dass beide Parteien die Waffen niederlegen, weil sie grundsätzlich das gleiche für richtig empfinden. Vereint ziehen beide Gruppen in die Stadt, wo sie auf den Magistrat und seine Truppen treffen. Locus hat die Armbrust von Cassius an sich genommen und versucht, Cassius damit zu töten. Hercules führt Locus vor die versammelte Bürgerschaft und deckt die üblen Machenschaften Gredors auf - Gredor wollte, dass die Zentauren Perdidis töten, um an dessen Land zu kommen. Hercules lässt Gredor die Wahl, abzudanken oder ihm der wütenden Bevölkerung zu überlassen. Gredor verzieht sich.

Während die Stadtbewohner ihre friedliche Wiedervereinigung mit den Zentauren feiern, beeilen sich Theseus, Cassius und Hercules, Ceridian noch lebend anzutreffen, der in der Obhut von Salmoneus zurückgeblieben war. Ceridian hört von dem Friedenssschluss zwischen Menschen und Zentauren und schläft friedlich ein.



zurück weiter