3.56 The end of the beginning/ Ein neuer Anfang

Erstausstrahlung
USA 28.04.1997 | D 01.03.1998

Gastauftritte: Autolycos I + II - Bruce Campbell. Serena II - Kara Zediker.
Ares - Kevin Smith. Strife/Strifus - Joel Tobeck.

Drehbuch: Paul Robert Coyle | Regie: James Whitmore jr.
"I can't believe I fell for this trick - I invented it!" Autolycos.

"You're just a big softie." Autolycos über Hercules.

"The best thing that never happened to me." Hercules über Serena II.

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Hercules stattet Kyrenea einen Besuch ab, dem Ort, an dem er und Serena für eine Zeit glücklich waren. Er hilft alten Bekannten bei kleineren Reparaturarbeiten, während ein weiterer alter Bekannter, nämlich niemand anderer als Autolycos, der König der Diebe, in Kyrenea seine Finger nach dem "Chronos-Stein" ausstreckt, der einen besonderen Platz in der Sammlung von König Quallus einnimmt. Angeblich soll dieser Zeitstein Zeitreisen ermöglichen. Autolycos schnappt sich den Stein und wendet ihn sofort an, um sich der Verfolgung zu entziehen - die Zeit bleibt stehen. Außer für Hercules, der bekanntermaßen außerhalb der Gesetze steht, die für normal Sterbliche gelten. Während er und Autolycos um den Stein rangeln, den Hercules lieber wieder zurückgeben würde, versetzt der Stein die beiden fünf Jahre zurück in die Vergangenheit, an denselben Ort, Kyrenea. Unglücklicherweise wird der Stein dabei zerstört. Wenn die beiden nicht für immer in der Vergangenheit bleiben wollen und dabei womöglich ihren jüngeren Selbsts begegnen, müssen sie sich entwas einfallen lassen. Als Autolycos auf seine jüngere Ausgabe trifft, steht für ihn und seinen ebenfalls egostrotzenden "Bruder" fest, dass sie zusammen unschlagbar sind und bereits jetzt statt in fünf Jahren in der Lage sind, den Zeitstein zu stehlen.

Die beiden Autolycai verlagern ihr Interesse also auf den Palast von Quallus, um den Stein erneut zu stehlen, während Hercules unfreiwillig Zeuge wird, wie Zeus in einem Anfall von Zorn eine Herde von Goldenen Hindinnen tötet, weil der Göttervater ihr Blut fürchtet. Nur eine einzige Hindin beibt am Leben - Serena. Mit Schrecken erkennt Hercules, dass er soeben seine zukünftige Frau getroffen hat. Ares rettet Serena vor Zeus und versteckt sie in seinem Tempel, um später zu entscheiden, was er mit ihr machen wird, denn ihr Blut stellt eine mächtige Waffe gegen die anderen Götter dar. Hercules fleht Ares an, Serena gehen zu lassen, doch dieser lehnt ab.

Hercules folgt Serena auf Schritt und Tritt, während die beiden Autolycai durch eine Unachtsamkeit in ihrem unfehlbaren Plan in die Gefangenschaft von Quallus geraten. Er beobachtet, wie Serena in menschlicher Form einen Wilderer heilt, nachdem dieser von einem Eber angegriffen und schwer verletzt wurde. Unglücklicherweise berührt der Wilderer Serena, die sich daraufhin aus Schreck in die Hindin verwandelt. Hercules kann nicht eingreifen, als ein Pfeil die Hindin in die Hinterhand trifft; Ares ist zur Stelle und bringt den Pfeil mit dem Blut der Hindin an sich. Seinem unfähigen Neffen Strife/Strifus gegenüber lässt Ares die Bemerkung fallen, dass er als Vollgott ja unmöglich diesen Pfeil auf Hercules abfeuern kann, ohne Ärger mit Zeus zu bekommen. Strife/Strifus beschließt daraufhin, den Mordjob zu übernehmen. Er lauert Hercules im Wald auf, der immer noch auf der Suche nach Serena ist; der Pfeil trifft Hercules am Oberkörper, der daraufhin zusammenbricht. Serena findet den verletzten Hercules und kann ihn mit ihrer Heilkunst vor dem Tod retten. Hercules versucht ihr klarzumachen, dass sie Ares nicht zum Überleben braucht und dass sie vor ihm selbst keine Angst haben muss, seine Berührung verwandelt sie nicht in die Hindin. Doch Serena kann sich ein Leben ohne den Schutz von Ares nicht vorstellen, zumal Hercules nicht bleiben kann, da die beiden Autolycai mittlerweile aus dem Verlies von Quallus' Palast entflohen sind und den Zeitstein entweden konnten.

Ares mittlerweile hat seine Meinung geändert und ist fest entschlossen, Serena zu töten. Er und Strife/Strifus platzen in den Abschied von Hercules und Serena. In einem Gefecht auf Leben und Tod kämpft Hercules seinen Halbbruder nieder und zwingt ihn, wenn er schon töten muss, dann nur die Hindin zu töten und Serenas menschliche Form leben zu lassen. Die Nebenwirkungen dieser Entscheidung findet Hercules schmerzhaft heraus, als er mit Autolycos dem Älteren und der Hilfe des Zeitsteins in seine Gegenwart zurückgekehrt ist - Serenas Leben hat sich durch den Eingriff in ihre Vergangenheit so geändert, dass sie nicht mehr in Ares' Tempel dient, sondern eine ganz normale, junge Frau aus Kyrenea aus, die einen Ehemann und eine kleine Tochter hat. Serena kann nicht mehr Hercules' Frau werden. Traurig stellt Hercules fest: "The best thing that never happened to me." Wenigstens wurde Serena durch die Änderung der Vergangenheit nicht von Strife/Strifus getötet.

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Mich stört der Austausch von Sam Jenkins (verheiratete Sorbo) zu Kara Zediker in keinster Weise, außer beim allerersten Ansehen der Folge. Sam war wohl unabkömmlich, daher war ein Re-Cast notwendig. Kara war eine glaubwürdige Serena, scheu, liebenswert - und sie schien sich wohler im Hindinnen-Kostüm zu fühlen als Sam.

Aus der Extra-DVD:



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