EA 30.01.2000 / EA 28.01.2001
Xena - Lucy Lawless. Gabrielle - Renee O'Connor.

Zeus beschließt, dass Xenas ungeborenes Kind sterben muss, weil er befürchtet, dass dieses Kind der Untergang aller Götter sein könnte. Er schickt seine Geschöpfe aus, Xena und das Kind zu töten, doch Hercules kommt Xena und Gabrielle zu Hilfe. Gemeinsam gelingt es ihnen, die Angreifer zunächst in die Flucht zu schlagen, doch diese werden wiederkommen. Hercules geht in den Olymp, um Antworten von Zeus zu bekommen, während Xena und Gabrielle sich in der Unterwelt vor Zeus' Kriegern verstecken wollen.

Die Begegnung mit seinem Vater nimmt für Hercules kein gutes Ende - Zeus besteht darauf, dass Xenas Kind beseitigt werden muss, da es das Ende der Götter des Olymp bringen wird. Hercules überwirft sich endgültig mit seinem Vater und schwört, dass er alles in seiner Macht stehende unternehmen wird, um Xena und das Baby zu schützen. Hera, die Gattin von Zeus, beobachtet, wie Zeus Ares beauftragt, seinen Halbbruder Hercules zu stoppen. Völlig unerwartet kommt Hera Hercules zu Hilfe, als Ares ihn im Wald der Titanen mit einem Feuerball töten will - sie schlägt Ares k.o. und bittet Hercules, ihr zuzuhören, während sie ihm den Weg zum Grab von Chronos zeigt, dem Vater von Zeus und Großvater von Hercules. Der Legende nach kann jeder Gott getötet werden, wenn er mit einer Rippe von Chronos verwundet wird; auf diese erledigte sich Zeus seines eigenen Vaters. Hercules misstraut Hera, doch sie entschuldigt sich schließlich für das Unrecht und das Leid, das sie ihm zugefügt hat; sie habe ihre Lektion gelernt, versichert sie ihm. Noch mehr unschuldige Menschen werden nicht sterben, wenn sie es verhindern kann.

In der Unterwelt findet Xena ihren verstorbenen Sohn Solan wieder. Der Junge hat sich gegen die Elysischen Gefilde entschieden und ist in Tartarus geblieben, um seine Mutter nicht zu vergessen. Xena beschließt, Solan persönlich in die Elysischen Gefilde zu bringen, doch Hades persönlich und Zeus' inzwischen aufgetauchte Krieger machen das Unterfangen recht schwer. Gabrielle gelingt es, Hades' Helm der Unsichtbarkeit an sich zu bringen; mit diesem schicken die beiden Frauen den Jungen nach einem herzergreifenden Abschied in die Elysischen Gefilde, bevor sie selbst aus der Unterwelt fliehen, die alles andere als ein gutes Versteck war. Bei Xena setzen die Wehen ein.

Hera hat Hercules inzwischen zum Grab Chronos' geführt. Zeus ist darüber nicht sehr erfreut. Er kann seinen Sohn zwar nicht stoppen, aber er nimmt Rache an Hera für dessen Verrat - sie verschwindet. Hercules trifft auf Xena und Gabrielle und verspricht, Zeus aufzuhalten, der die Ermordung Xenas und ihres Kindes jetzt zur Chefsache erklärt hat. Vater und Sohn liefern sich einen erbitterten Kampf, der damit endet, dass Hercules seinen eigenen Vater mit der Rippe seines Großvaters tötet - die Prophezeiung, dass das ungeborene Kind der Untergang der Götter des Olymp ist, hat sich erfüllt. Erst tötete Zeus seine Gemahlin, dann wurde er selbst von Hercules getötet... Hercules ist fassungslos, dass es soweit kommen musste und kann sich nicht einmal an Xenas neugeborenem Mädchen, das sie Eve tauft, freuen. Die Götterdämmerung hat begonnen...

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Phew, was für ein krasses Ende der Hercules-und-Zeus-Storyline. Der Sohn tötet den Vater! Alles in allem eine schöne Folge für Hercules-Fans; die Xena-Fraktion wird vermutlich nicht so zufrieden damit gewesen sein, immerhin hat ihre Heldin nicht den Löwenanteil bekommen. Hercules/Kevin gefällt mir mit seinen kurzen Haaren gut (immerhin war er bereits bei Andromeda involviert, als er die gelbe Weste und die Lederhose ein letztes Mal anzog) und er verkörpert einen gereiften Hercules, der schließlich mit Hera Frieden schließt. Vermisst wird Eric Thompson als Hades; der "Ersatzmann" war fast nicht als Hades zu erkennen!